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(uploaded 22 Feb. 1999)

Sandras Vergoldung


Sandras BH war nur aufgemalt Hi, Ralph diesmal, ich möchte Euch die Fotos von Sandras Vergoldung im vergangenen Dezember zeigen und davon erzählen.

Dazu gehört eine kleine Vorgeschichte: Wir hatten einen Freund Klecks per Email kennengelernt, der ein leidenschaftlicher Bodypainter ist. Er hatte per Email schon angeboten, bei passender Gelegenheit Sandra zu "bodypainten".

Dann beim 2. Werkstatt-Treff war es soweit: Er rief Sandra an und schlug vor, sie für das Treffen zu painten. Es klappte auch unheimlich gut, einige Leute, die direkt in der Nähe standen, haben nicht einmal gemerkt, daß sie unterm Sakko so ziemlich nackt war.

Kurz danach meldete sich einen Freund des Bodypainters, der in Dortmund wohnt. Er (Walter, inzwischen als Goldfinger sehr bekannt geworden) hatte die Fotos von Sandra im Fotoclub Ulm gesehen und über seinen Freund gehört, daß sie auch Fotomodell ist und für alles so ziemlich frei ist. Er nennt sich "Goldfinger" und hat schon unwahrscheinlich viele Mädchen bemalt, sowohl in Silber als auch in Gold. Er lud uns nach Dortmund ein, wo die Bemalung dann kurz vor Weihnachten stattfand.

Gleich bei der Ankunft in Dortmund wurde es uns klar, daß die Zusammenarbeit mit Walter gut laufen wurde. Wir haben erstmal in seiner Küche so ziemlich viel Sekt zusammen getrunken und über das allgemeine Vorgehen gesprochen. Sowas war völlig neu für uns, Sandra wußte gar nicht so richtig, was auf sie zukommt.

Nachdem er einige Startfotos gemacht hat ölte er Sandra vom Kopf bis Fuß mit Olivenöl ein. Das sollte die Haut schutzen aber auch das Abwaschen der Farbe hinterher sehr erleichtern. Dann ging es los mit der eigentlichen "Vergoldung."

Das ganze dauerte wirklich lange, mehrere Stunden. In der ganzen Zeit durfte Sandra sich kaum bewegen, oder mindestens immer mit Vorsicht. Die Anwendung von dem Öl hat die Nebenwirkung, daß die Farbe nicht so gut und dauerhaft deckt, wie ohne. Eine Berührung und die Haut schimmert wieder durch.

Ich habe versucht, das ganze Ereignis auf Video aufzunehmen, Walter gab mir seine Videokamera und zeigte mir, wie ich damit umgehen sollte. Er hatte ja ziemlich viele Farbe auf den Händen und wollte das Gerät nicht versauen. Ich habe versucht, abwechselnd sowohl zu filmen als auch mit unserer eigenen Kamera Fotos für uns zu machen... das reduziert die Konzentration so ziemlich, meine Fotos sind nicht so sehr gut geworden, wie ich hoffte. Die goldene Farbe brachte die Digitalkamera auch hin und wieder so ziemlich ins schleudern.

Es ist atemberaubend zuzusehen, wie so ein nackter Frauenkörper so stückweise unter diese goldene Farbe verschwindet. Es ist so, als würde die Weiblichkeit in ein Gefängnis gesteckt, Stück für Stück, bis die ganze Haut abgedeckt ist. Ich hätte nicht gedacht, daß dieses Ereignis so auf mich wirkt, es ist wirklich erotisch.

Nach vielen Stunden war alles fertig, sie war komplett in der Farbe gefangen. So wirkte es, tatsächlich, insbesonder wenn man die Einzelschritte erlebt hat. Kein Fleck (wirklich kein!) wurde verschont, alles, aber wirklich alles, an Sandra war Gold. Sie schaute mit diesen durchdringenden aber jetzt gefangenen Augen durch die goldene Farbe durch.

Da haben wir erstmal eine Pause eingelegt. Sandra hatte natürlich keine Ruhe, sie dürfte sich kaum vom Fleck bewegen, mußt auf der Folie stehenbleiben, dürfte nicht einmal eine Zigarette rauchen.

Danach haben wir ziemlich viele Fotos gemacht. Erstmal einfache Fotos von Sandra in diesem Zustand, dann immer mehr Fotos von verschiedenen Veränderungen an ihr Körper. Walter hatte viele Ideen und auch die notwendige Accessoires für interessante Bilder. Ich habe nicht soviele Bilder von dieser Art gemacht wie er.

Die Bilder mit Sandra in Ketten, die er gemacht hat, haben mir sehr gut gefallen. Ich habe auch zwei oder drei gemacht, jedoch sind sie nicht besonders gut geworden. Walter hat mehr davon, noch haben wir keine Scans davon gesehen.

Auch wenn man es nicht immer genau erkennen kann: Sandra war bis auf die goldene Farbe durchgehend nackt. Auf einigen Fotos sieht es so aus, als hätte sie ein Höschen oder so an, ist aber nicht der Fall gewesen.

Immer wieder lief etwas Farbe in Sandras Augen, da mußten wir kurz aufhören, Fotos zu machen und die Augen auswischen. Sie könnte nichts anfassen, auch wenn nur der Arm den Körper berührte, wurde etwas Haut wieder sichtbar. Es ist also nicht ohne weiteres möglich, in diesem Zustand viel zu unternehmen.

Wir bekamen gerade vor wenigen Tagen einen Email von jemand, der sich mit Sandra Gold malen lassen und dann durch die Stadt laufen wollte. Wir haben versucht, ihn klar zu machen, daß sowas zwar interessant klingt, jedoch kaum machbar ist, es sei denn, man malt die Haut ohne Öl so richtig fest zu.

Auf dem Foto rechts (in voller Größe) ist gut zu erkennen, daß bei der Sandra wirklich alles vergoldet war (g)!

Nachdem alle Fotos fertig waren ging es dann ab in die Badewanne. Sandra überhaupt durch die Wohnung bis zum Bad zu bringen, ohne alles unterwegs zu vergolden, war schon ein Akt. Dann aber ging's relativ schnell, durch das Öl war die goldene Farbe relativ leicht abzuwaschen. Zuerst stand sie in der Badawanne wie so ein Roboter aus einem Science-Fiction-Film, dann ging aber die Farbe Stück für Stück wieder weg, bis die vertraute Weiblichkeit wieder voll in Sicht war.

Dabei hört zwar hier die Bildgeschichte auf. Walter zeigte sich aber wirklich großzügig und lud uns zum Abendessen ein. Wir haben zum Ausklang gemeinsam jugoslawisch gegessen und über andere Projekte gesprochen, die wir mal in Angriff nehmen könnten. Danach sind wir dann nach Frankfurt zurückgefahren.

Das ganze hat sich als viel mehr gezeigt, als wir erwartet haben. Wenn man sowas nicht erlebt hat hält man sowas für ziemlich verrückt, man fragt sich, was Leute dabei finden. Wir haben aber gesehen, daß es schon ganz anderes ist, als man erwartet, und gar nicht vergleichbar ist mit sonstigem Bodypainting, Foto-Shootings oder irgendwas anderes.

Es ist einfach Gold, da ist was dran.

Ralph